Ratgeber · Rasen

Rasen vertikutieren: Wann und wie es richtig gemacht wird

Moos, Filz und kahle Stellen sind Zeichen, dass der Rasen keine Luft mehr bekommt. Vertikutieren schafft Abhilfe – wenn man es zur richtigen Zeit macht.

Gepflegter Rasen im Vorgarten

Der richtige Zeitpunkt

Am besten wird im Frühjahr vertikutiert, etwa von Ende März bis Mai, wenn der Boden abgetrocknet ist und der Rasen kräftig wächst. Ein zweiter Termin ist im September möglich.

Nicht vertikutieren sollten Sie bei Hitze, Trockenheit oder nassem Boden.

So geht's

  • Rasen vorher kurz mähen, auf etwa 3 bis 4 Zentimeter
  • Vertikutierer nur wenige Millimeter tief einstellen – er soll die Grasnarbe anritzen, nicht den Boden umgraben
  • Fläche längs und dann quer bearbeiten
  • Herausgezogenen Filz und Moos gründlich abrechen
  • Kahle Stellen nachsäen und die Fläche düngen
  • In den folgenden Wochen bei Trockenheit regelmäßig wässern

Wann ist Vertikutieren nicht genug?

Ist der Boden stark verdichtet oder steht nach Regen Wasser auf dem Rasen, hilft oft nur Aerifizieren mit Sand oder eine Rasensanierung. Bei sehr schlechtem Zustand kann auch neuer Rollrasen die bessere Lösung sein.

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Häufige Fragen

Wie oft sollte man den Rasen vertikutieren?

Meist reicht einmal im Jahr im Frühjahr. Bei viel Moos und Filz kann ein zweiter Durchgang im September sinnvoll sein.

Sieht der Rasen nach dem Vertikutieren schlimm aus?

Ja, direkt danach wirkt er oft zerrupft. Nach zwei bis vier Wochen ist er dichter als vorher.

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